Kategorie

Datum

Freitag, 07. Juli 2023 - Samstag, 08. Juli 2023

Uhrzeit

17:30 Uhr

Theaterfestival: Neue Nachbarschaften

Eine Veranstaltung des Stadtteilzentrums Nordstadt und des Studienfachs Darstellendes Spiel an der Leibniz Universität Hannover

Was passiert, wenn zwei Institutionen eines Stadtteils ein nachbarschaftliches Verhältnis aufbauen wollen? Im ersten Schritt: Sie nähern sich an. Im zweiten Schritt schaffen sie gemeinsam Neues.

Das Stadtteilzentrum Nordstadt/Bürgerschule hat Studierende des Studienfachs Darstellendes Spiel der Leibniz Universität Hannover eingeladen, das Haus mit seiner abwechslungsreichen Geschichte und vielfältigem Kulturprogramm kennenzulernen und bietet am 7. und 8. Juli Raum, Theaterprojekte sowie performative Begegnungsformate zu zeigen. Daraus ist ein Festival-Programm erwachsen.

Ein großer Dank gilt Inge Schäkel vom TPZHU für die Unterstützung der Inszenierung ‚Netzwerke der Nähe‘ durch Leihgaben aus der Verkleiderei.
Vielen Dank ebenfalls an Alina Zimmermann von wasmitherz e.V., die uns ebenfalls tatkräftig unterstützt hat!

Projektidee: Daniela Fichte und Judith Blatt


Wichtiger Hinweis:

Eintritt auf Spendenbasis
Platzreservierung jeweils notwendig
Tickets komplett online (siehe unten bei den Inszenierungen)


Freitag

17:30 – Netzwerke der Nähe
17:45 – Netzwerke der Nähe
18:00 – Netzwerke der Nähe
19:30 – Oben mit Ohne
20:30 – Hexen!
21:40 – Oben mit Ohne (neu hinzugefügt)

Samstag

16:00 – Netzwerke der Nähe
16:15 – Netzwerke der Nähe
16:30 – Netzwerke der Nähe
17:30 – Katzen am Fenster
18:00 – Katzen am Fenster
18:30 – Katzen am Fenster
19:00 – Katzen am Fenster
20:00 – Das kann JA wohl nicht NEIN


Netzwerke der Nähe: Die Nordstadt, mein:e Nachbar:in
von und mit L. Dillinger, T. Galla, C. Geitlinger, J. Gubenko, T. Habben, L. Hoffmann, K. Jacobs, G. Laliscia, P. Spriesterbach, L. Tielsch, N. Töngi, A. von Mansberg, M. Warnecke, A. Wulff

Wir sehen uns im Treppenhaus und lächeln uns zu. Wir sehen uns auf dem E-Damm und grüßen uns. Wir sehen uns beim Bäcker und du leihst mir die fehlenden 20 Cent. Ist es das schon, gute Nachbarschaft?
In der Bürgerschule als Ort des Zusammenkommens entdecken wir gemeinsam Geschichten und Perspektiven der Nordstadt. Welche Herausforderungen und Chancen liegen in unseren täglichen Begegnungen? Was können wir miteinander und voneinander lernen? Wie werden wir Nachbar:innen?
Wir laden ein, Nachbarschaft in fünf Stationen zu erkunden.

Hinweis: Die Inszenierung findet in mehreren Räumen des Gebäudes statt. Das Gebäude ist barrierefrei.

Spielzeiten:
Fr., 7. Juli | 17:30h, 17:45h, 18h
Sa., 8. Juli | 16h, 16:15h ,16:30h
Ort:
Café
Dauer:
ca. 45 Min.

Platzreservierung notwendig:


Spielzeiten:
Fr., 7. Juli | 19:30h
Fr., 7. Juli | 21:40h
Ort:
Theater
Dauer:
ca. 40 Min.

Platzreservierung notwendig:

Oben mit Ohne
hysterie500

Heißt es Brust oder Brüste? Muss ich einen BH tragen? Provoziert dich meine Brust?
In der Inszenierung „OBEN MIT OHNE“ setzen sich drei Spielende mit Fragen und Problemen rund um das Thema Brüste auseinander. Sie konfrontieren sich mit diversen Erfahrungen und wundern sich über die gesellschaftliche Ungleichbehandlung verschiedener Körper. Sind Brüste wirklich wichtig? Oder eigentlich egal? Was soll das ganze Theater?
Dies ist eine Produktion aus feministischer Perspektive. Die Beteiligten sind überwiegend cis-Personen, die weiß und nicht behindert sind. Ein bewusster und respektvoller Umgang mit verschiedenen Perspektiven lag im Fokus der Produktion.

Das Kollektiv hysterie500 sind fünf Studierende der Leibniz Universität Hannover, welche gemeinsam, im Rahmen eines Projektsemesters im Studiengang Darstellendes Spiel die Inszenierung „OBEN MIT OHNE“ entwickelt haben.

Hinweis: wird für Menschen ab 16 Jahren empfohlen.


Hexen! Eine anmaßende Verschwesterung
von Anna von Mansberg, Katharina Nuding und Tabea Meyer

Die sogenannten Hexenverfolgungen der Frühen Neuzeit als systematischer Krieg gegen Frauen wollten diese fügsam, häuslich, sexuell unfrei und stumm machen. Frauen wurden gefoltert, verbrannt und gehängt, auch in Hannover.
Auf dem Pflaster des Vorplatzes der Bürgerschule erinnern sich drei FLINTA*-Personen an diese historische Realität und knüpfen daran an, positionieren sich mit eigenen Erfahrungen und Haltungen. Patriarchaler Unterdrückung werden Rituale, Solidarität und Sisterhood entgegengesetzt.

Content Note: Verbale Verhandlung von Foltermethoden und Gewalt im Zuge der Hexenprozesse sowie von sexistischen Übergriffen

Hinweis: findet auch bei leichtem Regen draußen statt.
Bei starkem Regenwetter wird die Inszenierung verschoben.

Zusatz: Unter dem QR-Code hat die Spielgruppe weiterführendes Material zur Inszenierung zu Verfügung gestellt. Einfach einscannen oder hier klicken!

Spielzeit:
Fr., 7. Juli | 20:30h
Ort: Vorplatz
Dauer: ca. 50 Min.

Platzreservierung notwendig:

Eine Wiederaufnahme ist bereits geplant:
31. August 2023, 20:30 Uhr
01. September 2023, 20:30 Uhr

Tickets können bereits jetzt hier erworben werden!


Spielzeiten:
Sa., 8. Juli | 17:30h, 18h, 18:30h, 19h
Ort: Bei den Backsteintorbögen (Klaus-Müller-Kilian-Weg 8)
Dauer: ca. 25. Min.

Platzreservierung notwendig:

Katzen am Fenster
Ein installativer Performance-Audio-Walk mit Perspektivwechsel

Eine Zusammenarbeit von Katja Jacobs mit Teresa Habben, Asta und Tomas Pfaffinger

In diesem Audio Walk finden sich die Besuchenden im Revier der eigentlich so gemütlichen Hauskatze wieder und teilen mit ihr die Beobachtungen am Fenster. Es geht um Catcalling im öffentlichen Raum, Perspektivwechsel und Dinge, die dich so richtig ankotzen.

TW: Erfahrungen mit verbaler sexueller Belästigung
Hinweis: Die Inszenierung bewegt sich durch den Klaus-Müller-Kilian-Weg.


Das kann JA wohl nicht NEIN
MÜH Kollektiv

Kennen Sie das auch: Sie wollen ins Theater gehen, können sich aber für kein Stück entscheiden? Dann können wir Ihnen auch nicht wirklich helfen, denn auch wir sehen uns tagtäglich gezwungen, mit unzähligen Entscheidungen auseinanderzusetzen. Können Sie sich darin wiedererkennen? Ja? Nein? Jein? Mit diesen Fragen und Antworten beschäftigt sich ausgehend von den Lehrstücken Brechts „Der Jasager“ und „Der Neinsager“ die erste Inszenierung des Kollektives MÜH. Dabei wird in Musik, Text und Bewegungen die Frage nach Einverständnis in Zeiten von notwendigen Entscheidungen verhandelt. Entscheiden Sie sich für: Das kann JA wohl nicht NEIN!

MÜH – das sind Ella Kratzer, Hannes Schmidt, Jan Kaplaneck und Thore Laschke. Diese werden unterstützt durch Merle Hartge, Lea Schröder, Jule Selter und Rouven Rossol als Spieler*innen.

Spielzeit:
Sa., 8. Juli | 20h
Ort: Theater
Dauer: ca. 40 Min.

Platzreservierung notwendig:


Theater